Filmstars im Galopp (Zoe Das Glück hat vier Hufe)

Lese-Tipp von Claire, 12 Jahre:

Cover FilmstarsZoe ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, doch als sie sich für eine Statisten-Rolle in einem richtigen Hollywoodfilm bewirbt ändert, sich ihr ganzes Leben. Denn ob sie die Rolle ergattern wird, ist längst nicht das einzige, was Zoe Kopfzerbrechen bereitet. Als sie den berühmten Schauspieler Travis Lauter trifft, bringt der sie völlig aus der Fassung. Und dann ist da ja noch Arpard, der eigentlich nur ein ganz gewöhnlicher Freund ist – oder ist da doch noch etwas anderes?

Das Buch ist aus der Sicht der Protagonistin geschrieben die ihre Erlebnis mit Höhen und Tiefen anschaulich und gefühlvoll berichtet. Ich finde das Buch gut geschrieben, denn man kann sich gut in die Hauptperson hinein fühlen und es ist eigentlich durchgehend spannend. Es enthält ein schönes Liebesdrama, doch ich finde es schade, dass es am Ende nicht richtig aufgeklärt wird.

Ich würde das Buch Lesern ab 10 empfehlen, die sich für Pferde und Stuntreiten interessieren. Es ist ein gutes Buch mit einer schönen Geschichte doch das Ende ist nicht komplett aufgelöst. Das macht neugierig auf einen weiteren Teil – den es hoffentlich geben wird.

Filmstars im Galopp, Angela Waidmann, Arena, ISBN 978-3-401-60134-2, 10 bis 12 Jahre, 9,99 Euro.

Bewertung:

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Engelsnacht

Lesetipp von Lucia, 15 Jahre:

Engelsnacht von Lauren KateDiese mysteriösen Schatten scheinen Lucinda (Luce) schon ihr ganzes Leben zu verfolgen. Und jetzt soll sie auch noch an dem Tod ihres Freundes Trevor schuld sein! Obwohl sie keinen blassen Schimmer hat, wie das Feuer entzündet, sitzt sie jetzt in der Besserungsanstalt Sword & Cross. Doch auch dort scheint es nicht mit rechten Dingen zuzugehen: Luce sieht fast pausenlos Schatten! Außerdem lernt sie Daniel und Cam kennen und fühlt sich abwechselnd zu einem von Beiden auf eine seltsame Weise hingezogen. Zusammen mit ihrer neuen Freundin Penn versucht sie, die Geheimnisse dieser düsteren Schule  aufzudecken und stößt dabei auf Unglaubliches….

Auf dem Cover sieht man ein Mädchen mit langen schwarzen Haaren und einem langen schwarzen Kleid, das in einem düsteren Wald steht. Sie wirkt sehr verzweifelt, was gut zu Luces Situation passt. Das Bild macht den Leser neugierig, weil er wissen will, warum sie so verzweifelt ist. Jedoch verrät der Klappentext meiner Meinung nach zu viel über den Inhalt des Buches. Dort steht etwas, das man im Buch erst, nachdem man etwa 300 von 400 Seiten gelesen hat, erfährt.

Außerdem finde ich, dass die Geschichte anfangs sehr langatmig erzählt wird. Ihre Schule wird als sehr dunkel und merkwürdig beschrieben, da alle Schüler schwarz tragen müssen, fast keinen Kontakt zur Außenwelt haben dürfen und mit Elektroschocks bestraft werden. Die Liebesbeziehung von Luce wird als etwas kitschig beschrieben, da sie sich lange nicht zwischen Daniel und Cam entscheiden kann. Außerdem wirkt sie unrealistisch, weil die sie dazu verdammt ist, sich zu verlieben und ihn sich nicht selbst ausgesucht hat. Das Buch wird erst auf den letzten 60 Seiten wirklich spannend und lässt dafür am Ende viele Fragen offen. Wahrscheinlich werden diese erst im zweiten Teil „Engelsmorgen“ beantwortet.

Die einfache Sprache des Buches hat mir gut gefallen: Lauren Kate schreibt anschaulich und unkompliziert, sodass man sich die Situation gut vorstellen konnte. Der Roman ist aus der personalen Perspektive verfasst. Dadurch kann man sich gut in Luce hineinversetzen und erfährt trotzdem genug über ihre Mitmenschen.

Engelsnacht, Lauren Kate, cbt, , ISBN: 978-3-570-16063-3, ab 13 Jahre, 8,99 Euro.

Bewertung:

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Das Buch kann in der Stadtbücherei Bornheim ausgeliehen werden!

Lily Frost – Fluch aus dem Jenseits

Lese-Tipp von Lea, 15 Jahre:

Cover Lily FrostLily Frost wohnt in Melbourne direkt neben ihrer besten Freundin. Lily kann es nicht glauben, als ihre Eltern ihr ankündigen, dass sie 200 km weg aufs Land ziehen. Heimlich sieht sie sich im Internet das zukünftige Haus an. Dabei überkommt sie das ungute Gefühl, dass etwas mit dem Haus nicht stimmt. Als sie dann mit ihrer Familie und ihrer Freundin das Haus besichtigt, spürt sie wieder, dass etwas nicht in Ordnung ist. Doch da ahnt sie noch nicht, welch schreckliches Geheimnis das Haus birgt.

Das Buch ist zum Teil ein richtiges Gänsehautbuch, denn die Geschichte ist manchmal echt gruselig erzählt. Dadurch, dass es gruselig ist, wird das Buch spannend. Außerdem ist es spannend, weil man wissen will, welches Geheimnis das Haus birgt.

Was mir gut gefallen hat, ist, dass es nicht durchgehend gruselig ist, sondern meistens nur, wenn die Protagonistin alleine ist. Zum Beispiel sind an einem Tag in ihrem neuem Zimmer schlammige Fußspuren. Sie kann sich nicht erklären wieso, weil weder ihre Eltern noch ihr Bruder es gewesen sein könnte.

Das Buch wird aus der Sicht von Lily Frost geschrieben. Das ist gut, denn dadurch kann man sich gut in sie hineinversetzen und versteht, wieso sie sich manchmal so sehr fürchtet. Man möchte genau so sehr wie sie das Geheimnis lüften. Ich mag ihren Charakter gerne, mich stört nur, dass sie sich oft ohne ihre Freundin verloren fühlt und denkt, dass sie nicht alleine Freunde finden kann.

Der Schreibstil des Buchs gefällt mir, denn er ist leicht verständlich. So lässt sich das Buch schnell und einfach lesen. Ich empfehle das Buch Jungen und Mädchen ab 14 Jahren, die gerne ein spannendes und gruseliges Buch lesen wollen.

Lily Frost Fluch aus dem Jenseits, Nova Weetman, Gulliver, ISBN: 978-3-407-74654-2, 14 Jahre, 14,95 Euro.

Bewertung:

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Das Buch kann in der Stadtbücherei Bornheim ausgeliehen werden!

Ostwind – Zusammen sind wir frei

Lese-Tipp von Claire, 12 Jahren:

Ostwind von Carola WimmerMika ist sauer! Erst schafft sie die Versetzung nicht. Und dann fackelt ihre Freundin mit ihrem Zeugnis das Auto eines Lehrers ab, sodass es so aussieht, als wäre Mika daran schuld. Zur Strafe wird ihr das geplante Sommercamp gestrichen und sie muss auf den Hof ihrer strengen Großmutter.

Doch da wartet eine Überraschung auf sie. Als sie auf dem Gestüt der Großmutter den schwarzen Hengst Ostwind sieht, fühlt sie sich sofort mit ihm verbunden. Aber da er als gefährlich gilt, muss sie beweisen, dass er nicht gefährlich ist, denn es ist nicht seine Schuld. Wird sie es schaffen den wilden Hengst zu zähmen?

Das Buch „Ostwind“ empfehle ich allen Pferdefans, denn es ist spannend. Ich finde es einfach zu verstehen, deswegen empfehle ich es ab 9 Jahren. Da es so eine spannende Geschichte ist, würde ich es für Jung und Alt empfehlen. Es wird aus der Perspektive von Mika erzählt und ich finde, man kann sich gut in die Hauptperson hinein fühlen.

Ostwind- Zusammen sind wir frei, Carola Wimmer, cbj, ISBN: 978-3-570-15680-3, ab 10 Jahre, 9.99 Euro.

Bewertung:

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Das Buch kann in der Stadtbücherei Bornheim ausgeliehen werden!

Erst der Spaß, dann das Vergnügen

Lesetipp von Annika, 10 Jahre:

cvr_50553_Chaoten_Layout 1Wer hat Jun Yakitori`s Haus fast zum Einsturz gebracht? Es war Felix, der mit seinen Kumpels auf der Geburtstagsparty von Jun war. Juns Vater nimmt Felix und seinen Kumpel Musti daraufhin mit nach Japan, damit sie endlich anständiges Benehmen lernen. Doch als sie in Japan sind, finden die beiden Kumpels es dort total cool. Sie sprühen Graffiti an Häuser und es fällt nicht einmal ein Wort von Anständigkeit. Wieder zu Hause, verliebt Felix sich in das komische Loser-Girl Luisa! Aber plötzlich wird alles ganz anders, als Felix dachte.

Das Buch gefällt mir sehr gut, es ist spannend und besonders für Jungen ab 11 Jahren geeignet. Es gibt aber sicherlich auch Mädchen, die es gut finden. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Felix geschrieben und sehr lustig. Felix ist zuerst ein cooler Typ. Dann merkt er, dass er verliebt ist, obwohl er es nie wollte. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und lebendig. Besonders interessant an diesem Buch ist, dass auf jeder Seite comic-ähnliche Bilder gedruckt sind.

Erst der Spaß, dann das Vergnügen, Jakob M. Leonhardt, Arena, ISBN 978-3-401-50553-4, 11 bis 13 Jahre, 6,99 Euro.

Das Buch kann in der Stadtbücherei Bornheim ausgeliehen werden!

Schneegestöber

Lese-Tipp von Imke, 11 Jahre

Cover SchneegestöberWeihnachtsferien auf einer kleinen Hallig – für Leonie heißt das Langeweile pur. Doch als ihr reicher Onkel Lothar seine neue Flamme Sabrina mitbringt geht so einiges schief. Als Leonie und ihre Cousine Sünje ein Gespräch zwischen den beiden belauschen, beschleicht sie ein ungeheurer Verdacht: Will Sabrina ihre Oma loswerden? Als Weihnachten tatsächlich ihre Oma verschwindet, verraten sie ihrer Familie, dass sie in Sabrinas Zimmer herum geschnüffelt haben. Und die Kleidung von Grizabella ebenso wie ein Anmeldeformular für ein Altenheim entdeckt haben. Die Familie macht sich sofort auf die Suche.

Mir hat das Buch nicht so gut gefallen, weil die Handlung in die Länge gezogen wird. Bis zur Seite 190 kommt so gut wie keine Spannung auf. Da das Buch aber nur 233 Seiten hat, war es ganz schön langweilig. Zudem erfährt man recht wenige Details über die Personen. Der Klappentext weckt völlig falsche Erwartungen, nur die Hälfte davon stimmt mit dem Inhalt überein. Auch den Titel finde ich unpassend, denn Schneegestöber gibt es nur ein Mal im Buch. Und „Der Tag als Oma Grizabella verschwand“ ist nur Inhalt von ca. 20 Seiten.  Meine Altersempfehlung ist für Kinder von 7 bis 9 Jahren.

Schneegestöber, Patricia Schröder, Coppenrath Verlag, ISBN: 9783649667827, 10 bis 12 Jahre, 9,95 Euro.

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Das Buch kann in der Stadtbücherei Bornheim ausgeliehen werden!

Chris der Größte RETTER aller Zeiten

Lese-Tipp von Thomas, 13

Cover ChrisChris ist ein Superretter – er rettet wirklich alles und jeden. Doch als seine Klasse mitten im Schuljahr einen neuen Schüler bekommt, droht Chris erstmals zu scheitern. Titus ist irgendwie komisch, bleich und hat Augenringe. Chris versucht, sich mit ihm anzufreunden, um mehr über ihn heraus zu finden.  Doch Titus spricht nicht mit ihm.  Und dann beobachtet Chris, wie Titus einen kleinen Jungen entführt …

Ich fand das Buch gut, man kann sich gut in die Geschichte hineindenken. Es ist eine sehr schöne Geschichte mit ein bisschen Spannung und Drama, also sehr schön zu lesen. Allerdings fand ich den Schreibstil des Autors zum Teil etwas verwirrend.

 

Chris der Größte RETTER aller Zeiten, Salah Naoura, BELTZ&Gelberg, ISBN: 978-3-407-81198-1, ab 11 Jahren, 12.95 Euro.

Bewertung:

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Das Buch kann in der Stadtbücherei Bornheim ausgeliehen werden!

Wo geht´s lang, GIRLS?

Lesetipp von Martha, 12 Jahre:

MinteKoenig_Girls_29.inddEigentlich sollte Lotte glücklich sein, denn seit ihre Eltern sich getrennt haben, hat sie fast alles doppelt: zwei Zimmer, zwei Haustiere, zwei Kleiderschränke und sogar zwei beste Freundinnen. Stine und Hanna beneiden sie zwar um ihr tolles Doppelleben, wollen ihr aber auch bei der Wiedervereinigung ihrer Eltern helfen. Doch das Projekt wird gestört als die eigensinnige, wie seltsame Céline in ihre Klasse kommt und den Mädels ein Rätsel aufgibt …

„Wo geht´s lang, GIRLS?“ ist ein durchschnittliches Mädchenbuch. Es wird aus der Sicht der 11-jährigen Lotte erzählt, weswegen kann ich mich gut in Lottes Gefühle und Gedanken hineinversetzten kann.

Der Klappentext ist zwar schön geschrieben, jedoch weckt er falsche Erwartungen über das Buch, denn es geht in Lottes Geschichte weniger um die Wiedervereinigung der Eltern, als um die neue Mitschülerin.

Zu Beginn eines jeden Kapitels gibt es eine Art Traum von Lotte, der in der Welt ihres Lieblingsfilmes „Elysium“ stattfindet. Ich finde diese Träume komplett irrelevant, da sie nichts mit der wirklichen Handlung des Buches zu tun haben.

Man sollte das Buch lesen, wenn man zwischen 9 und 11 Jahren ist. Lotte ist mir zwar sympathisch,  lässt sich nur leider öfters von ihren Freundinnen umstimmen, etwas nicht zutun, wenn sie eine gute Idee hat. Mir ist das Buch einfach zu kindlich, aber ich bin mit meinen 12 Jahren wahrscheinlich auch nicht ganz die Zielgruppe.

Wo geht’s lang, GIRLS?, Bianka Minte-König, planet girl, ISBN: 978-3-522-50447-8, 10 bis 13 Jahre, 9,99 Euro.

Bewertung:

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Das Buch kann in der Stadtbücherei Bornheim ausgeliehen werden!

Djihad Paradise

Lese-Tipp von Lea, 15 Jahre:

Cover DjihadEs ist eine außergewöhnliche Liebesgeschichte, aber nicht von Romeo und Julia, sondern von Romea und Julian. Die beiden wollen zusammen abhauen, denn es hält sie nichts mehr in ihrem alten Leben. Doch nachdem Julian im Gefängnis landet, gerät er immer tiefer in die Fänge des Islamismus.

Das Buch ist sehr einfach durch die Jugendsprache zu lesen. Ich finde die Geschichte gut und spannend, denn sowas liest man normalerweise nicht.

Das Buch regt viel zum Nachdenken an, denn es ist ein spannendes und aktuelles Thema. Das  fand ich besonders gut an dem Buch.

Es wurde abwechselnd aus der Sicht von Romea und Julian geschrieben. Das konnte man leicht erkennen, denn ein Wechsel wurde durch R oder J deutlich. Dadurch, dass es aus beiden Sichten beschrieben, wird weiß man immer wie die Person es wahr nimmt und wie sie sich dabei fühlt. Die Charaktere sind ganz nett, aber ich fand, dass diese nicht gut genug ausgearbeitet waren. Das fand ich sehr schade.

Ich empfehle das Buch Leuten, die gerne mehr über den Islam erfahren wollen oder die gerne mal eine außergewöhnliche Liebesgeschichte lesen wollen.

Djihad Paradise, Anna Kuschnarowa, GULLIVER von BELTZ und Geldberg, ISBN: 978-3-407-74658 , ab 14 Jahren, 8,95 Euro.

Bewertung:

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Nur drei Worte

Lesetipp von Lucia, 16 Jahre

Cover Nur 3 WorteSimon kennt Blues Charakter, er weiß, dass sie beide 17 Jahre alt sind und auf dieselbe Schule gehen, doch er weiß nicht, wie Blue wirklich heißt. Seid die beiden sich im Internet kennen gelernt haben, tauschen sie sich in Emails über die persönlichsten Dinge aus und Simon merkt, dass er mehr als nur Freundschaft für Blue empfindet. Sie sind beide schwul, aber davon weiß bis jetzt noch niemand, nicht einmal ihre Familien und ihre engsten Freunde. Doch dann gerät eine der E-Mails in die falschen Hände …

Natürlich geht es in dem Roman um das Thema Homosexualität, aber vor allem geht es um  Liebe, ums Erwachsenwerden und um Toleranz in der Gesellschaft. Auf den ersten Blick hält man „Nur drei Worte“ für einen gewöhnlichen Liebesroman zwischen einem Mädchen und einem Jungen. Denn Blue ist nur ein Deckname in den E-Mails, der genauso gut zu einem Mädchen gehören könnte. Nur das Titelbild, auf dem zwei blaue Figuren auf einer Schaukel zu sehen sind, deutet darauf hin, dass der Roman von zwei Jungen handelt.

Die Kapitel bestehen abwechselnd aus versendeten E-Mails und Erlebnissen, über die Simon aus der Ich-Perspektive berichtet. Dadurch kann man sich sehr gut in ihn hineinversetzen und mit ihm mitfühlen. Auch die anderen Charaktere hat Becky Albertalli sehr individuell ausgearbeitet, sodass man jeden von ihnen genau kennen lernt.

Simon ist ein eher zurückhaltender, aber dafür ehrlicher und liebenswürdiger Junge. Er lebt mit seinen Eltern und seinen Schwestern Nora und Alice in Creekwood in den USA und geht dort auf die High-School. In seiner Freizeit spielt er begeistert Theater und trifft sich mit seinen Freunden Leah, Abby und Nick. Seine E-Mails schreibt er unter dem Decknamen Jaques. Er beschreibt Blue als witzig, intelligent und ebenfalls zurückhaltend.

Dem unkomplizierten, anschaulichen Schreibstil der Autorin kann man gut folgen. Sie schreibt nicht kitschig, sondern lebendig und emotional. Was ich gut fand: Auch wenn Simon und Blue vor ganz besonderen Problemen stehen, ist ihre Geschichte doch eine ganz normale, besondere Liebesgeschichte.

Nur drei Worte, Becky Albertalli, Carlsen, ISBN: 978-3-551-55609-7, ab 14 Jahren, 16,99 Euro.

Bewertung:

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Das Buch kann in der Stadtbücherei Bornheim ausgeliehen werden!