Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte

Lese-Tipp von Clara, 10 Jahre:

U_Hennig_Nuss.inddKann eine Nuss wirklich ein Familiengeheimnis lüften?

Allein im Zimmer sitzen das ist gar nichts für die abenteuerlustige Lisa, aber nach dem Umzug in ein Neubaugebiet hat sie ihre beste Freundin verloren und raus darf sie wegen ihrer übervorsichtigen Mutter auch nicht. Als sie jedoch erfährt, dass am aus dem alten Herrenhaus am Ende der Straße ein Waisenhaus werden soll, hält sie nichts mehr im Haus, nicht einmal das Verbot ihrer Mutter.

Am Herrenhaus trifft sie auf den Gärtner, der sie für eine der Waisen hält. Lisa klärt das Missverständnis nicht auf und löst so eine Kettenreaktion von Ereignissen aus.

So etwas kann nur schief gehen. Oder?

Das Cover des Buches ist ansprechend gestaltet und macht neugierig auf den Inhalt. Ich hatte bei Cover, Titel und Klappentexte den Eindruck, dass die Nuss etwas besonderes ist und eine präsente Rolle in der Geschichte spielt, dies ist leider überhaupt nicht so, was ich sehr schade finde.

Die Idee von Lisas Geschichte ist gut, sie wurde nur leider schlecht bzw. langweilig umgesetzt. Z.B. konnte ich von Anfang an ahnen, wie die Geschichte ausgeht, so dass ich teilweise keine Lust hatte das Buch weiter zu lesen. Leider ist die Geschichte an manchen Stellen sehr langatmig so dass ich am liebsten ein paar Seiten übersprungen hätte.

Die Hauptfigur Lisa ist sehr sympathisch abenteuerlustig und hat immer eine positive Einstellung, was an manchen Stellen sehr schade ist, da ihre positive Art dazu führt, dass man nicht mitfiebern kann und keine Spannung entsteht. Außerdem ist sie sehr mutig und würde alles für ihre Freunde tun.

Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte, Alexa Hennig von Lange /Regina Kehn, Thienemann, ISBN: 978-3-522-18441-0, ab 10 Jahre, 12,99 Euro.

Bewertung:

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Das Buch kann in der Stadtbücherei Bornheim ausgeliehen werden!